Der Seesaibling

Seesaibling
Seesaibling (Salvelinus alpinus)

Der Seesaibling ist ein Speisefisch aus der Familie der Lachsfische (Salmonidae). Weitere Namen des Fisches, der mit wissenschaftlichem Namen Salvelinus alpinus heißt, sind Rotforelle und Wandersaibling.

Der Seesaibling lebt sowohl in isolierten und sauerstoffreichen Seen im Landesinneren als auch im Meer, wo er sich in Küstennähe aufhält, aber auch in verschiedenen Flüssen. Sein Verbreitungsgebiet ist weit: Er kommt von den Alpen, über die Pyrenäen, Schottland, Island, Irland, Skandinavien und das Nordmeer bis zum Weißen Meer vor. Darüber hinaus gibt es ihn auch in Südgrönland, sowie in einigen kanadischen Seen.

Wie schon seine weite Verbreitung suggeriert, ist der Seesaibling eine Art mit einer großen Population. Aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit und Anspruchslosigkeit ist dieser Fisch nicht gefährdet.



Seine Färbung ist je nach Lebensraum unterschiedlich. Charakteristisch ist jedoch die weiße Färbung vom Vorderrand der Bauchflossen und der Afterflosse. Auch seine große Maulspalte ist typisch. Zu Paarungszeit verfärben sich die Unterseite des Fisches und seine Bauchflossen rötlich bis orangefarben. Wie andere Saiblingsarten auch, hat der Seesaibling recht kleine Schuppen. Ein besonderes Merkmal ist sein mit rund 40 Jahren recht hohes Maximalalter.

Feinde des Seesaiblings sind vor allem Raubvögel und angelnde Menschen. Auch größere Raubfische können ihm zusetzen.

Der Seesaibling ernährt sich von Larven, Muscheln, Insekten und kleineren Fischen.

Steckbrief

  • Namen: Seesaibling, Rotforelle, Wandersaibling
  • Kohorte: Euteleosteomorpha
  • Unterkohorte: Protacanthopterygii
  • Ordnung: Salmoniformes
  • Familie: Salmonidae
  • Gattung: Saibling
  • Art: Seesaibling (Salvelinus alpinus)
  • Maximales Alter: bis zu 40 Jahre (sehr alt für einen Fisch)
  • Maximales Gewicht: bis zu 5 kg
  • Maximale Größe: bis zu 85 cm
  • Merkmale: weiße Färbung des Vorderrandes von Bauchflossen und Afterflosse, große Maulspalte, orange-rötliche Verfärbung der Bauchflossen und des Bauches zur Paarungszeit
  • Nahrung: Larven Muscheln, Insekten, kleine Fische
  • natürlicher Lebensraum: sauerstoffreiche Seen, aber auch im Meer, dort jedoch nur in Küstennähe, Vorkommen in ganz Nord- und Mitteleuropa, sowie vereinzelt in Nordamerika
  • natürliche Feinde: große Raubfische und Raubvögel (zum Beispiel Seeadler)

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Titelbild: © Sergej Drozd – 123rf.com