Die Lachsforelle

Lachsforelle
Lachsforelle

Einer der beliebtesten Speise-und Angelfische ist die Lachsforelle, die leider, wie andere Fische auch, unter den veränderten Klima-und Umweltbedingungen leidet. Die allgemein gültige Bezeichnung der Lachsforelle stellt im Zuge einer genaueren zoologischen Betrachtung keine eigene Fischart dar. Streng genommen handelt es sich hierbei um eine sogenannte Handelsbezeichnung, die diese Variante der lachsartigen Fische in eine bestimmte Kategorie einordnen lässt.

Infolge der speziellen Ernährungsweise, die hauptsächlich durch kleinere Krebstiere gestellt wird, erhält das Fleisch der Lachsforelle vermehrt die allseits bekannte rosa bzw. rötliche Färbung. In aller Regel können Forellen jedweder Art mit einem Gewicht von mindestens 1,5 kg und einem Fleisch von rosa bzw. rötlicher Färbungen die Kategorie der Lachsforellen eingeordnet werden. Auf diese Weise lassen sich Bachforellen, Seeforellen sowie Meeres- und Regenbogenforellen dementsprechend charakterisieren.

Ursprünglich wurden nur Meerforellen als Lachsforelle bezeichnet, da sich ihr Fleisch durch die Nahrung, die vorwiegend aus kleinen Krustentieren besteht, rötlich färbt. Außerdem ist sie ein Wanderfisch und ähnelt in ihrem Verhalten sehr dem atlantischen Lachs.

Heute werden vor allem Regenbogenforellen, deren Futter mit künstlich mit dem unter anderem aus Algen gewonnen Carotinoid Astaxanthin versetzt wird, als Lachsforellen verkauft. Allerdings werden derartige Fische zumeist in zahlreichen Aquakulturen gezüchtet.

Das Fleisch der gezüchteten Lachsforelle ist aufgrund der Fütterung deutlich fettreicher als das der wildlebenden Regenbogenforelle. Sowohl wildlebende als auch gezüchtete Lachse hingegen weisen jedoch deutlich fetteres Fleisch auf als Lachsforellen.

Auf Basis der in der Lachsforelle vorkommenden ungesättigten Fettsäuren und dem hohen Proteingehalt gilt der Fisch als delikater Leckerbissen. Hierbei existieren die verschiedensten Varianten, den beliebten Speisefisch zuzubereiten. Besonders geeignet ist die Lachsforelle für Zubereitungen im Backofen oder auf dem Grill. Ebenfalls bewähren konnte sich der Speisefisch im Zuge des Räucherns und des Beizens.

Durch den geschmackvollen Fettgehalt bedarf es infolge der Zubereitung im Backofen oder auf dem Grill keiner außerordentlichen Vorbereitung. Im Idealfall sollte das Fleisch mit etwas Salz und Pfeffer verfeinert und mit einigen Spritzern Zitrone veredelt werden.

Steckbrief

siehe Meerforelle

oder Regenbogenforelle

Weitere Forellenarten

Titelbild: © Petra Barz – 123rf.com

(Visited 1.746 times, 2 visits today)