Forellen einfrieren

Tiefgefrorene Forellen
Tiefgefrorene Forellen, Bild: © Aleksander Krsmanovic - 123rf.com

Wenn Ihnen das Anglerglück einmal besonders hold ist, haben Sie vielleicht plötzlich mehr Fische, als Sie selbst zu diesem Zeitpunkt verbrauchen können. Petri hat es zweifelsohne gut mit Ihnen gemeint, doch was kann man tun mit dem überzähligen Fang? Forellen und andere Fische können natürlich geräuchert werden, doch nicht jeder verfügt über diese Möglichkeit. Eine herausragende Methode um Fische zu konservieren ist dann immer noch das Einfrieren.

Zum Tiefkühlen eignen sich ausschließlich fangfrische Fische. Bei größeren Fischen ist es durchaus empfehlenswert, sie schon vor dem Einfrieren zu portionieren. Erfahren Sie nun, wie Sie Forellen ohne große Mühe einfrieren können. Das Verfahren ist auch für andere Fischarten geeignet.



Vorgehensweise beim Einfrieren von Fischen

Vorbereitung

Wenn Sie Fische einfrieren wollen, müssen diese vorher ausgenommen werden. Reinigen Sie im Anschluss die Fische unter fließendem, kalten Wasser gründlich und tupfen Sie die Fische dann mit mittels Küchenrolle oder Küchentüchern* trocken. Schuppenreiche Fische sollten zudem noch vorher geschuppt werden. Bei Forellen ist das jedoch nicht vonnöten. Die zarten Forellenschuppen sind so klein, dass sie bedenkenlos mit der Haut verzehrt werden können. Oder Sie können die Haut nach der Zubereitung komplett entfernen.

Forellen glacieren

Nach der Reinigung und Vorbereitung der Fische empfiehlt es sich, diese zu glacieren. Glacieren bedeutet in diesem Fall, die Fische mit einer Eisschicht zu überziehen. So bewahrt man Forelle und Co. vor dem Austrocknen. Zudem wird das typische Fischaroma besser erhalten. Glaciert werden überwiegend ganze Fische, wenngleich sich das Verfahren auch bei portionierten Fischen anwenden lässt.

Dafür werden die küchenfertigen Fische oder Fischportionen auf Alufolie* gelegt und für etwa zwei Stunden unverpackt in die Gefriertruhe gelegt. Den Vorgang nennt man auch Vorfrieren. Im Anschluss werden die Fische in eiskaltes Wasser getaucht und nochmals 10 bis 15 Minuten offen in die Truhe gelegt. Die Prozedur wird 3 bis 5 mal wiederholt, bis die Fische von einer kräftigen Eisschicht überzogen sind.

Verpacken und einfrieren

Wenn die Fische nun perfekt glaciert sind, müssen sie sachgerecht verpackt werden. Nur so überstehen sie die Lagerzeit ohne Schaden und Einbuße des Geschmacks. Kleinere Fische können nach dem einzelnen Glacieren auch zusammen verpackt werden. Verwenden Sie zum Verpacken wahlweise Kunststoff- oder Alufolie. Wenn Sie Fischstücke oder Filets verpacken, sollten Sie die Teile durch Folie voneinander trennen. Sobald Sie Ihren Fisch verpackt haben, legen Sie ihn zum endgültigen Einfrieren in den Gefrierschrank.

Das deutsche Tiefkühlinstitut beziffert die maximale Lagerzeit vom tiefgekühlten Fisch übrigens auf 3 bis maximal 8 Monate. Die Gefriertemperatur muss dafür bei mindestens minus 18 Grad Celsius liegen.

Solis Vakuumierfolie, 2 Rollen, 30 x 600 cm, Tiefkühlen/ Vakuumgaren, Individuell Zuschneiden, Wiederverwendbar*

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  • Geeignet für das Tiefkühlen von Lebensmitteln bis -20 °C oder zum Vakuumgaren bis +100 °C
  • Beutel schnell und einfach selbst gemacht durch individuellen Zuschnitt, Mehrfachverwendung nach Reinigung

Geräucherte Forellen einfrieren

Geräucherte Forelle kann ebenfalls eingefroren werden. Dafür wickeln Sie den Räucherfisch in Alufolie oder Frischhaltefolie und legen ihn so verpackt einfach in die Tiefkühlung. Auch Gefriertüten bzw. Gefrierbeutel* bieten sich hierfür an.

Gefrorenen Fisch sachgerecht auftauen

Gefrorene Fische oder Fischportionen taut man am besten schonend und langsam im Kühlschrank auf. Wenn Sie den Fisch zu Fischsuppe oder einem Auflauf verarbeiten wollen genügt es auch, wenn der Fisch nur halb aufgetaut ist. Für gebratene Fischgerichte muss der Fisch hingegen vollkommen aufgetaut sein.

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Beitragsbild: © Aleksander Krsmanovic – 123rf.com